Aktion Fabienne

Helmut Zagermann || Datum: 22.01.2008

Aktion Fabienne

Das "Aktionsbündnis gegen Agenda 2010 und Sozialkahlschlag Zwickau" begrüßt und unterstützt alle Aktivitäten von Angestellten und Verantwortlichen in den ARGEn, die ihren Widerstand gegen bürokratische Schikanen und herzlose Behandlung von Hartz-IV-Betroffenen zum Ausdruck bringen. Sie gehen damit anders mit der Menschenwürde um, als z.B. der Geschäftsführer der ARGE Zwickau, Herr Große, der sich öffentlich brüstet, wenn mal wieder Jugendlichen jeder Bezug von Sozialgeld gestrichen werden konnte. Jeder ARGE-Beschäftigte darf sich seine Menschlichkeit und die Fürsorgepflicht gegenüber den Betroffenen von ALG II nicht nehmen zu lassen. Die Würde des Menschen, auch die eigene, muss unantastbar bleiben.

Die "Aktion Fabienne" hat vor allem eine moralische Qualität. Der Kampf gegen die volks- und arbeiterfeindlichen Hartz-Gesetze muss aber unbedingt weiter auf der Straße ausgefochten werden. Die Menschen brauchen Kenntnisse und Erfahrungen, wie man erfolgreich demonstriert, wie man der Herrschaft des Monopolkapitals und ihrer Regierungen Widerstand entgegensetzen kann. Dass es heute wieder eine breite Debatte in der Bevölkerung über gesellschaftliche Alternativen gibt, ist nicht zuletzt der bundesweiten Bewegung der Montagsdemonstranten zu verdanken.

Alle Informationen zu dieser Aktion findet man auf der Website der "Initiative für soziale Gerechtigkeit Gera", die Sie nach einem KLICK auf das Banner erreichen.

Aktion Fabienne